Meeresschutz: Die Hohe See darf nicht ausgebeutet werden

Meeresforscher und Naturschützer fordern ein umfassendes und rechtlich verbindliches Abkommen, um die empfindlichen Ökosysteme in der Hochsee besser zu schützen.

In New York beraten die Vereinten Nationen erstmals über ein Schutzabkommen für die Hohe See. Es muss ehrgeizig ausfallen und die Ozeane besser vor Profitgier schützen. Nach mehr als zehn Jahren kontroverser Debatten starten die Vereinten Nationen (UN) in diesen Tagen in New York die Verhandlungen über ein neues Abkommen zum Schutz der Hohen See....
Weiterlesen...

Beleuchten, bewerten, Brücken bauen: die Rolle der Nachhaltigkeitsforschung im digitalen Wandel

In den vergangenen Monaten wurde ein Thema  wieder sehr prominent in das öffentliche Bewusstsein gerückt: die Digitalisierung. Seit Jahresbeginn haben sich bereits mehrere Kommentatoren zu Fragen des digitalen Wandels geäußert: In einem Interview für die Onlineausgabe der Süddeutschen Zeitung verweist Armin Grunwald unter anderem auf die Verwundbarkeit von Gesellschaften, die sich in kritischen Bereichen wie...
Weiterlesen...

Soziale und wirtschaftliche Zusatznutzen von erneuerbaren Energien

Um dem Klimawandel effektiv entgegentreten zu können, müssen sich auch Entwicklungs- und Schwellenländer rasch von ihren fossilen, treibhausgasintensiven Energieträgern verabschieden. Die positiven Zusatznutzen von Energiepolitiken mit Erneuerbaren können hierbei zum entscheidenden Argument für den Strukturwandel werden, schreibt Sebastian Helgenberger. Tagesspiegel Background berichtete vergangene Woche über eine Studie, die Investitionen und Beschäftigung in der deutschen Energiewirtschaft beleuchtet. In...
Weiterlesen...

Kommissionitis statt Führungsstärke

Header image: Lignite mining in Brandenburg. istock/delectus

Große gesellschaftliche Reformen benötigen überzeugende politische Führung, tragfähige Konzepte und politische Mehrheiten. Doch bei der Umsetzung der deutschen Energiewende, dem Kernvorhaben zur Erreichung der Klimaschutzziele, schrillen in allen drei Bereichen die Alarmglocken, wie Daniela Setton feststellen muss. Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zur Formierung einer neuen „GroKo“ zwischen CDU/CSU und SPD zeigen paradigmatisch, vor welch enormen...
Weiterlesen...

20 Jahre nach dem Kyoto-Protokoll: Sind wir mit dem Pariser Abkommen und der COP23 auf dem richtigen Weg?

Foto oben: Auckland, 28. November 2015: Tausende Menschen demonstrierten in Neuseeland für den Klimaschutz. © istock/chameleonseye

Am 11.12.1997 wurde zum ersten Mal in der Geschichte ein international verbindlicher Klimavertrag verabschiedet, der 37 Industrieländer zu individuellen Treibhausgasreduktionen verpflichtete: das Kyoto-Protokoll. In dem umjubelten Abkommen legten Industrieländer durchschnittlich eine  Treibhausgasminderung von ca. 5 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 fest. Deutschland verpflichtete sich hier gar zu einem Ziel von 21 Prozent.  Die Euphorie wich...
Weiterlesen...

Die Rolle Deutschlands in der Zukunft der erneuerbaren Energien

Deutschland gilt als ein internationaler Spitzenreiter der globalen Energiewende. Die Förderung von erneuerbaren Energien trug maßgeblich zur Senkung von Kosten für Wind- und Solarenergie bei und lieferte so auch einen bedeutsamen Anstoß für die weltweite Verbreitung dieser Technologien. Die deutsche Energiewendepolitik gilt international als Vorbild und genießt auch in der deutschen Bevölkerung breiten Rückhalt. Viele...
Weiterlesen...

Über die Kultur des ungenutzten Potenzials

Der UNESCO-Pavillion

Letzte Woche nahm ich an der UN-Klimakonferenz COP23 in Bonn teil. Abgesehen davon, dass ich im Mai 2017 bei den Verhandlungen zwischen den Konferenzen ein interaktives Side Event moderiert hatte, war das mein erster Besuch bei einer der jährlich stattfindenden COPs des UNFCCC. Ich reiste ohne konkrete Erwartungen an und interessierte mich hauptsächlich für die...
Weiterlesen...

Der Mythos „gestrandeter Vermögenswerte“ beim Klimaschutz

Der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, sprach im Jahr 2015 am Versicherungsmarkt Lloyd’s of London über die Themen Klimawandel, Zukunft der Energiesektoren und finanzielle Stabilität. Seitdem betonen Finanzminister/-innen und Zentralbankgouverneure/-gouverneurinnen weltweit die vom Klimaschutz ausgehende systemische Bedrohung für das globale Finanzsystem. Sie äußern öffentlich Besorgnis über ein „Platzen der CO2-Blase“ und über den...
Weiterlesen...

“Loss and Damage” – Interview mit Dr. Saleemul Huq über Schäden durch den Klimawandel

Dr. Saleemul Huq ist Direktor des International Centre for Climate Change and Development (ICCCAD) in Bangladesch und nimmt seit Beginn im Jahr 1992 an den internationalen Klimaverhandlungen teil. Derzeit konzentriert sich seine Arbeit auf das Engagement der am wenigsten entwickelten Länder (Least Developed Countries, LDCs) im Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (United Nations Framework...
Weiterlesen...

Mobilität – eine transatlantische Herausforderung

Woman charging Electric Car on Paris Street, there are a lot of places for charging electric cars in Paris, as those cars becoming more and more popular.

Die jährliche Konferenz der Vertragsparteien (COP) der UN Klimarahmenkonvention  (UNFCC) nutzen Stakeholder regelmäßig, um Schwachpunkte bei den internationalen Klimaschutzanstrengungen hervorzuheben. Einer dieser Schwachpunkte, der auch bei der COP23 in Bonn zur Sprache kam, ist der Verkehrssektor. Fast alle Länder klammerten diesen in ihren nationalen Verpflichtungen für das Pariser Klimaabkommen aus. Deutschland und die USA spielen...
Weiterlesen...